Blindtest · zwei Runden · kostenlos
Hörst du den Unterschied?
Zweimal derselbe Ausschnitt, verschieden gestimmt, die Reihenfolge gewürfelt. Du sagst, welcher tiefer klingt. Fünf Durchgänge je Runde — und am Ende steht da, was das Ergebnis wert ist.
Runde 1 von 2
Welcher Ausschnitt klingt tiefer?
Durchgang 1 von 5
Hör dir beide an — so oft du magst. Kopfhörer helfen; Laptoplautsprecher geben tiefe Töne kaum wieder.
Was hier gemessen wird — und was nicht
Runde 1: 432 gegen 440 Hz
31,8 Cent Unterschied — knapp ein Drittel Halbton. Die Schwelle, ab der Menschen zwei Tonhöhen im direkten Vergleich unterscheiden, liegt bei etwa 3 bis 12 Cent. Fast jeder besteht diese Runde, und das ist keine Einbildung, sondern Physik.
Runde 2: 432 gegen 433 Hz
4,0 Cent — an der Schwelle. Diese Runde beantwortet die eigentliche Frage: Hat die Zahl 432 einen eigenen Klang, oder hört man nur, dass etwas tiefer ist? Wer 432 als besonders erlebt, müsste sie von 433 unterscheiden können.
Warum der Test sauber ist
Beide Ausschnitte laufen durch denselben Rechenkern — auch der auf 440, mit Faktor 1,0. Sonst hörte man die Bearbeitung statt der Tonhöhe, und das wäre der eigentliche Verräter.
Der Lautstärkeunterschied ist nachgemessen und liegt bei 0,03 dB zwischen 432 und 440, bei 0,01 dB zwischen 432 und 433. Das ist weit unter allem, was ein Mensch hört — es gibt also nichts zu verraten außer der Tonhöhe. Lautstärke ist der häufigste stille Betrug bei Hörtests: Menschen halten das Lautere für das Bessere.
Die Reihenfolge wird bei jedem Durchgang neu gewürfelt, und die Auswertung sagt, was kleine Zahlen wert sind: Fünf von fünf richtig kommen durch reines Raten in 3,1 % der Fälle vor, vier von fünf oder besser in 18,8 %.
Was ein Ergebnis nicht beweist
Fünf Durchgänge sind fünf Durchgänge. Wer in Runde 2 alles trifft, hat vielleicht ein sehr feines Gehör — oder Glück gehabt. Und wer daneben liegt, hört deshalb nicht schlecht: 4 Cent sind für fast alle Menschen zu wenig. Der Test sagt etwas über diesen Nachmittag, nicht über dich.
Und er sagt nichts darüber, was dir besser gefällt. Das ist eine andere Frage, sie ist eine Geschmacksfrage, und sie beantwortest nur du.
Und danach?
Wenn du wissen willst, worauf deine eigene Musik steht, miss sie — kostenlos, im Browser, nichts wird hochgeladen. Und wenn du sie dauerhaft anders hören willst, tut das der IYAMBAE Tuner: für alles, was aus deinen Lautsprechern kommt, ohne eine Datei anzufassen.