IYAMBAE Tuner

Menüleisten-App · macOS · Linux · Windows

Spotify in 432 Hz. Ohne eine einzige Datei umzuwandeln.

Netflix, YouTube, dein Player genauso. Der Tuner sitzt im Systemton — nicht in der Datei.

Die Probe · kein Download nötig

Ton an, dann von 440 auf 432 ziehen.

Kammerton 432,0Hz
Abstand zu 440 −31,8Cent
Schwebung 8,0/s
415432440448

Zwei Sinustöne im Browser. Was pulsiert, ist die Schwebung — zwei nahe Töne löschen sich abwechselnd aus. So stimmt man Instrumente seit Jahrhunderten: Man wartet, bis es aufhört. Der Tuner selbst verschiebt den fertigen Klang, ohne das Tempo anzutasten.

Was es tut

Systemweit

Der Ton geht durch den Tuner, bevor er die Lautsprecher erreicht. Auf macOS und Linux.

Jede App

Spotify, YouTube, Netflix, dein Player. Der Tuner sieht den fertigen Klang, nicht die Datei.

Kein Umwandeln

Nichts wird konvertiert, nichts gespeichert. Das Tempo bleibt, wie es ist.

Nachprüfbar

Keine Stimmen, keine Sterne. Nur Messwerte.

Es gibt noch keinen einzigen Nutzer — also zitieren wir auch keinen. Was es gibt, sind Zahlen aus dem Bau und aus der Messung. Sie stehen hier mitsamt dem, warum sie zählen.

Eine Aufnahme auf 443,1 Hz — dem heute in Deutschland üblichen Wert — auf 432,0 gebracht. Kein Bildschirmfoto: gerechnet, nicht abfotografiert.

Testausgabe 0.1.0 · kostenlos · kein Konto

Hol es dir. Dann drei Schritte.

Hol es dir. Dann einmal durchwinken.

Am Telefon geht es nicht. Hier steht, warum.

dein System
macOS 14.4 oder neuer

Die App selbst: Menüleiste, greift den Systemton ab und ersetzt ihn. Beim ersten Einschalten fragt macOS nach „Systemaudio aufnehmen“.

dein System
Linux PipeWire ab 0.3.60

Symbol in der Leiste — Stimmungen unter Namen, Ein und Aus, Wahl der Engine, Start beim Anmelden. Darunter ein LADSPA-Plugin in PipeWires Filterkette. Gebaut für Debian 13.

Gemessen über D-Bus: Klick auf „Verdi-Stimmung“ → 432,331 Hz am Ausgabegerät.

dein System
Windows 10 und 11 · x64

Eigenes Fenster, Leistensymbol, Installer. Installiert ohne Administratorrechte — kein UAC-Fenster, kein Passwort.

Dateien umstimmen läuft. Systemton läuft über ein virtuelles Audiogerät, wenn eines da ist — Windows lässt Mithören zu, aber nicht Ersetzen. Die App sagt dir, was sie auf deinem Rechner kann.

Was gleich passiert — auf dem Mac

  1. DMG öffnen, die App in „Programme“ ziehen, doppelklicken.

  2. macOS weist sie ab. Das ist erwartet: Diese Testausgabe ist nicht signiert und nicht notarisiert, und der früher übliche Rechtsklick-Weg hilft seit August 2024 nicht mehr.

  3. Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → „Dennoch öffnen“. Ab da startet sie wie jede andere App. Beim ersten Einschalten fragt macOS nach „Systemaudio aufnehmen“.

Auf Windows heisst dasselbe Fenster SmartScreen. Der Weg dort: „Weitere Informationen“, dann „Trotzdem ausführen“. Grund ist derselbe — die Ausgabe ist nicht signiert. Der Installer selbst braucht danach keine Administratorrechte.

Das Linux-Paket ist davon nicht betroffen. apt install ./iyambae-tuner_0.1.0-1_amd64.deb — danach steht das Symbol in der Leiste. Unter GNOME braucht es einmalig die AppIndicator-Erweiterung; das Paket empfiehlt sie, und das Programm sagt es dir, statt unsichtbar zu bleiben.

Bevor du sie startest

Gebaut und geprüft — 88 Tests, 436 Zusicherungen, null Fehler auf macOS 26 —, aber von einem Menschen noch nicht im Alltag benutzt. Das ist der ehrliche Stand einer Testausgabe.

Beide Dateien tragen ihre SHA-256-Summe. Rechne sie nach, statt uns zu glauben: shasum -a 256 auf dem Mac, sha256sum -c unter Linux.

PRUEFSUMMEN.txt

Wenn du fragst

Alles Weitere, zusammengefaltet.

Abrufbar für den, der fragt. Aus dem Weg für den, der laden will.

Was ist 432 Hz überhaupt?

Ein Kammerton. Er legt fest, wo das a′ liegt, und alles andere folgt daraus. Die Norm sagt 440 Hz; 432 Hz liegt acht Hertz darunter, das sind −31,77 Cent oder knapp ein Drittel Halbton.

Der Tuner verschiebt den ganzen Klang um genau diesen Abstand. Er greift keine einzelnen Töne heraus und verändert an der Musik nichts außer ihrer Höhe.

Woher kommt dann 440 Hz?

Aus einer Verabredung, nicht aus der Natur. Als Alexander J. Ellis 1885 fünfhundert Jahre europäischer Stimmtonhöhen zusammentrug, reichte seine Tabelle von 370 bis 567 Hz — mehr als eine Quinte Spannweite. Der Grund war banal: Orgelpfeifen wurden nach dem örtlichen Längenmaß gebaut, und der „Fuß“ war in Frankreich ein anderer als in Sachsen. Zwischen der Pariser Stimmgabel von 1822 mit 432 Hz und der von 1855 mit 449 Hz liegen dreiunddreißig Jahre — und dieselbe Stadt.

440 stammt von 1834, vorgeschlagen von Johann Heinrich Scheibler, einem Krefelder Seidenfabrikanten. Sein Grund war denkbar unspektakulär: 440 war der Mittelwert, um den Wiener Klaviere zwischen Wärme und Kälte schwankten. Die Konferenz, die daraus 1939 eine Weltnorm machte, tagte im Hauptquartier der BBC und zog 440 der 439 vor, weil 439 eine Primzahl ist und sich aus dem Quarzoszillator der BBC nicht durch Teilerketten erzeugen ließ.

Kammerton a′ im Wandel nach Ellis 1885 · Haynes 2002

Ausschnitt · 430 bis 450 Hz hier spielt sich heute alles ab

  • 415Historische Aufführungspraxis — ein exakter Halbton tiefer
  • 432Mailand 1880, die Zahl, für die Verdi eintrat
  • 435Diapason normal, Paris 1859
  • 440Scheibler 1834 · London 1939 · ISO 16
  • 443Deutschland und Österreich, heute üblich
  • 445Berliner Philharmoniker unter Karajan
  • 449Pariser Stimmgabel 1855
  • 470–480Highland-Dudelsack
„Eine Kinderei, die sich fast der Lächerlichkeit preisgäbe.“
Giuseppe Verdi an Arrigo Boito, 8. November 1885. Boito vertrat Italien auf der Wiener Stimmtonkonferenz. Verdi hielt die 864 Schwingungen — also 432 Hz — für die richtigeren, aber darauf zu beharren wäre ihm lächerlich vorgekommen; Hauptzweck sei die Einheit des Stimmtons. Ihm war die Einheitlichkeit wichtiger als die Zahl. Wir sehen das ähnlich — und überlassen die Zahl deshalb dir.
Was sagt die Forschung dazu?

Kleine Studien, gemischte Ergebnisse, keine Metaanalyse, keine unabhängige Replikation — unentschieden. Das ist die Lage, und wir geben sie in beide Richtungen ungeschönt wieder.

Aravena u. a. (2020) verglichen vor einer Zahnextraktion 432 Hz, 440 Hz und keine Musik; 42 Personen in drei Gruppen. Beim Speichel-Cortisol lag die 432-Hz-Gruppe signifikant niedriger als beide anderen: 0,49 gegenüber 1,35 und 1,59 µg/dL. Die Autoren schließen, 432 Hz sei „effective in decreasing salivary cortisol levels“. Auf der Angstskala unterschieden sich 432 und 440 dagegen nicht — dort schlug nur Musik das Schweigen.

Andere Arbeiten beantworten andere Fragen. Jebabli u. a. (2025) maßen die anaerobe Leistung von Kickboxerinnen und Kickboxern beim Aufwärmen; dort schnitt 440 Hz besser ab. Das ist eine saubere Studie — aber wer wissen will, ob Musik beim Zuhören entspannt, erfährt daraus nichts.

Was sich daraus sagen lässt: Dass Musikhören entspannt, ist gut belegt. Dass es an der Stimmung liegt, ist offen. Die Volltexte stehen unten unter „Was andere dazu schreiben“ — lies sie selbst nach, statt uns zu glauben.

Ist das ein Medizinprodukt?

Nein. Der IYAMBAE Tuner ist kein Medizinprodukt, kein Heilmittel und kein Therapiegerät. Er ist ein Werkzeug, das Tonhöhe verschiebt.

Er ist nicht dazu bestimmt, eine Krankheit zu erkennen, zu behandeln oder zu lindern, und wir behaupten das nirgends. Wenn dir etwas fehlt, geh zur Ärztin.

Was ist mit 528 Hz und den Solfeggio-Frequenzen?

528 Hz ist kein Kammerton, sondern ein einzelner Ton — ungefähr ein c″. Ein Kammerton legt das a′ fest, alles andere folgt daraus. Der Tuner verschiebt den ganzen Klang um ein Intervall; er stellt keinen Einzelton ein.

Rechnen lässt es sich trotzdem: Wer sein c″ bei 528 Hz haben will, stellt a′ auf 444,0 Hz — das kann der Regler. Bei a′ = 432 Hz liegt dasselbe c″ bei rund 513,7 Hz.

Über die Solfeggio-Reihe selbst sagen wir nichts. Wir kennen keine Quelle dazu, die wir hier guten Gewissens weitergeben würden, und behaupten deshalb weder, dass sie etwas bewirkt, noch dass sie es nicht tut.

Welche Systeme werden unterstützt?

macOS ab 14.4 — die vollständige App in der Menüleiste. Linux mit PipeWire ab 0.3.60 — seit Kurzem ebenfalls mit Symbol in der Leiste: Stimmungen unter Namen, Ein und Aus, Wahl der Engine, Start beim Anmelden. Darunter arbeitet ein LADSPA-Plugin in der Filterkette. Nachgewiesen über D-Bus, der Klick gemessen: „Verdi-Stimmung“ → 432,331 Hz am Ausgabegerät. Gebaut für Debian 13; für Ubuntu und Zorin muss neu gebaut werden.

Unter GNOME braucht das Leistensymbol einmalig die AppIndicator-Erweiterung. Das Paket empfiehlt sie, und das Programm sagt es beim Start — statt unsichtbar zu bleiben und den Eindruck zu hinterlassen, es sei nichts installiert worden.

Windows: noch nicht. Der Signalpfad läuft dort und ist nachgemessen — beide Engines, 440 Hz hinein, 432,33 Hz heraus. Was fehlt, ist die App darum herum, und die entsteht gerade.

Der eigentliche Grund für die Reihenfolge ist aber technisch: Windows lässt Systemton mithören, aber nicht ersetzen. Wer ihn wirklich ersetzen will, muss selbst zum Ausgabegerät werden — es braucht ein virtuelles Audiogerät. Das ist der nächste Schritt, und solange es fehlt, steht hier kein Knopf.

Warum nicht iOS oder Android?

Weil dort die Grenze der Sandbox verläuft, nicht die des Aufwands. Auf iOS gibt es kein Gegenstück in irgendeiner Form. Auf Android darf man fremden Ton nur mitschneiden, wenn die abspielende App es gestattet — und Spotify, Netflix und YouTube gestatten es nicht.

Was möglich wäre, ist etwas anderes: ein eigener Abspieler, der die Musik selbst in die Hand nimmt. Daran wird gedacht.

Warum eine App und nicht einfach eine Webseite?

Weil eine Webseite raten muss und die App messen kann. Eine Seite im Browser nimmt an, die Aufnahme liege auf 440 Hz, rechnet den festen Faktor 432⁄440 und wendet ihn auf alles an. Bei einer Aufnahme, die auf 443 liegt — dem heute in Deutschland üblichen Wert — landet man damit auf 435 statt auf 432.

Der Tuner bestimmt die tatsächliche Stimmung des laufenden Klangs und rechnet den Abstand zum Ziel daraus. Was auf 443 liegt, wird um 443 → 432 verschoben, nicht um 440 → 432. Und er kommt an den Systemton, nicht nur an einen Tab.

  • 1,85 %So weit liegt der Zeitdehnungsfaktor von der Identität entfernt. Bei einer Oktave wären es 50 %.
  • ±0 %Das Tempo bleibt. Beim bloßen Langsamerabspielen würden aus 120 BPM 117,8.
  • 0,09 %eines Kerns bei der schnellen Engine — das 1077-fache der Echtzeit, auf Windows gemessen.
  • 0Allokationen im Echtzeit-Rückruf. Nicht behauptet: Das Bauskript zerlegt die DLL und listet jeden Aufruf, der herausführt. Es sind keine.
Wie viel Verzögerung kostet das?

Tonhöhe zu verschieben, ohne das Tempo anzutasten, kostet Zeit — und wie viel, hängt vom Verfahren ab. Du wählst.

  • 11 msDelay-Line. Schnell genug für Video und fürs Mitspielen. Der Ton bleibt an den Lippen.
  • 240 msHigh Quality (Signalsmith). Klingt besser, ist bei Video aber unbrauchbar — eine Viertelsekunde Versatz sieht man.

Der Umschalter blendet über 25 ms über, damit der Wechsel nicht knackt.

Was hat das mit dem Radio zu tun?

Läuft der Tuner auf demselben Rechner, kann IYAMBAE Radio das bemerken und seine eigene, ratende Umstimmung abschalten. Dann übernimmt die App, die misst.

Gefragt wird dabei zweimal: Die Seite fragt einmal nach, und der Tuner fragt dich. Ohne deine Zustimmung erfährt keine Webseite, dass du ihn benutzt — auch nicht, dass er installiert ist. Eine Liste erlaubter Webseiten im Programmtext wäre bequemer gewesen. Sie hätte nur die falsche Frage beantwortet.

Was kostet es?

Diese Testausgabe kostet nichts. Sie verlangt kein Konto, keine E-Mail-Adresse und keine Zahlungsdaten — du lädst eine Datei, und das war es.

Über einen Preis für eine spätere, fertige Fassung ist nichts entschieden. Wenn sich das ändert, steht es hier.

Was passiert mit meinen Daten?

Diese Seite setzt keine Cookies, misst nichts und lädt nichts von fremden Servern nach. Die Schriften liegen auf demselben Server wie die Seite — ein Verweis auf eine Schriftsammlung in den USA würde deine IP-Adresse dorthin schicken, bevor du irgendwo geklickt hast.

Der Tuner braucht kein Konto und schickt nichts weg. Er verarbeitet den Ton auf dem Rechner selbst und schreibt ihn nirgends mit. Die einzige Schnittstelle nach außen ist der Dienst für das Radio auf 127.0.0.1 — der verlässt deinen Rechner nicht und antwortet nur, wenn du es erlaubst.

Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Fremde Quellen

Was andere dazu schreiben.

Fremde Seiten, ohne Bewertung weitergegeben. Wir machen uns ihren Inhalt nicht zu eigen; verantwortlich sind ihre Betreiber. Aufgerufen am 21. August 2026.